Das Aladağlar-Gebirge
Nach der Exkursion geht es endlich in die Freiheit! Dazu haben sich Robert und ich für die Durchquerung des Aladağlar-Gebirges entschieden – dem höchsten Teil des Taurus oder “den Alpen der Türkei“. Zum Glück hinkt der Vergleich etwas, so ist das Aladağlar-Gebirge mit Abstand nicht so von Trekkern und Touristen zertrampelt wie die Alpen und bietet noch viele fast unberührte Plätze und “echte” einheimische Halbnomaden die den Anblick von Touristen noch nicht gewohnt sind.

Es war mir bisher nicht möglich eine Karte für dieses Gebiet auf zu treiben – aber vielleicht finden wir eine vorort. Um nicht ganz planlos in dieses Hochgebirge zu ziehen, bin ich dabei anhand von Satellitenbildern eine Route zu planen und Orientierungspunkte zu plazieren die wir dann entweder klassisch mit Kompass und dem Orientierungssinn zweier Geographen oder mittels GPS zum navigieren nutzen. Es gibt eine kleine Straße die sich durch die Täler windet – diese wird unser “Fluchtpunkt”.
Nachdem am 2. April in Ankara die Exkursion ein Ende genommen hat, schwingen wir uns in den Zug und fahren nach Kayseri – von da geht der Marsch los mit dem 200 km Luftlinie entfernten Ziel Adana. Die tatsächliche Strecke wird aber bei rund 300 – 350 km liegen. Neben dem Aladağlar-Gebirge statten wir auch noch dem zweithöchsten türkischen Vulkan nach dem Ararat – dem Erciyes (3.891 m) – einen Besuch ab.
Add: Hier die geplante Route als Google-Earth-Datei. Die Etappen sind in jeweils unterschiedlichen Farben. kayseriadnana.kmz

